Parasiten

 

 

Spulwürmer

Werden durch den Kot übertragen. Setzen sich im Volierenboden fest und überwintern sogar. Deshalb muss der Boden spatentief ausgehoben und mittels Gasflasche abgeflämmt werden. Die Spulwürmer vermehren sich rasch und vergiften den Darm. Die Behandlung der befallenen Vögel erfolgt durch Piparazin.

Federlinge

Zur Gruppe der Ektoparasiten, also zu den außen am Vogelkörper ansässigen Parasiten, gehören die Federlinge. Diese flügellosen Insekten leben im Gefieder ihrer Wirtstiere und ernähren sich von den Federn. Der Vogel kratzt andauernd und hat kahlgefressene Stellen an den Federn. Die Federlinge können mit Sprays aus dem Zoohandel oder durch Aufhängen von Fliegenstrips bekämpft werden. Einen Monat lang wöchentlich das Besprühen wiederholen, dann sind alle Federlinge und deren Eier abgetötet.

Grabmilben

Ernähren sich vom Schnabelhorn und der weichen Wachshaut. Erkennbar an grauen Krusten an Schnabel, Augenlid und Kloake. Zur Bekämpfung Vaseline oder Speiseöl auf die betroffenen Stellen geben, dann ersticken die Milben in ihren Grabgängen.

Haarwürmer:

(siehe Spulwürmer )

 

Luftsackmilben

Der Vogel niest und hustet immer, streckt und würgt den Hals. Der Flug wird anstrengend, und man hört fiepende Atemgeräusche. Es gibt ähnlich wie bei den Federlingen Sprays oder Präparate, die direkt aufs Gefieder gegeben werden und sehr wirkungsvoll sind. Bitte beachten: Die Verwechslung mit einer Erkältung kann zur falschen Therapie (Wärme und Antibiotika) führen.

Vogelmilben

Sie saugen Blut und infizieren die Vögel mit Krankheiten. Sind mit bloßen Auge als braun-schwarze Punkte erkennbar. Bekämpfung erfolgt durch Sprays wie bei den Federlingen.