Pflege


Auf Hygiene ist bei jedem Papagei unbedingt zu achten. Sehr schnell kann es zu bakteriellen Infekten oder zu Vergiftungen durch schimmeliges Obst kommen. Achten Sie darauf: Alles nach der Reinigung gründlich mit klarem Wasser abzuspülen, damit keine Putzmittelreste bleiben. Die Äste sollten ebenfalls regelmäßig erneuert werden.

Übrigens baden einige Papageien sehr gerne. Aras sollten sogar täglich mit Wasser besprüht werden. Grundsätzlich gilt: Genügend Zuwendung, abwechslungsreiche Kost und gute Käfighygiene garantieren einen gesunden Papagei. Als Bodenbelag für den Käfigboden empfehle ich u.a. Zeitungspapier, da es sich leicht täglich entfernen lässt. Fängt der Papagei jedoch an, die Zeitung zu zerreißen und darauf herum zu kauen, verwendet man besser Sand als Einstreu. Ebenfalls bewährt hat sich ein Mineraleinstreu der Marke "Pyrolan", das mit Hilfe einer Katzentoiletten-Schaufel täglich problemlos entfernt werden kann.

So deutet man die Gemütsstimmung des Vogels richtig:

Schlankes Gefieder: Der Vogel ist gesund und fühlt sich wohl.
Aufplustern: Kurzfristig: bezeugt Wohlbehagen. Längere Zeit: Der Vogel fühlt sich nicht wohl. Unbedingt beobachten!
Beine ausstrecken: Im Allgemeinen ist das ein Zeichen von Wohlbehagen, weil er sich reckt und streckt. Ist es jedoch stets ein und dasselbe Bein, könnte das Schmerzen bedeuten.
Kopf im Gefieder: Behaglichkeit, besonders, wenn er dabei noch schwätzt, oder aber er will schlafen.
Auf einem Bein sitzen: Wenn er dabei zwitschert und plappert, bedeutet das Gelassenheit. Sonst beobachten, ob der andere Fuß vielleicht verletzt ist.
Beide Flügel seitlich abstellen: Bedeutet Erregung oder Angst.
Abheben der Flügel: Wenn es dem Vogel zu heiß wird, gibt er damit Körperwärme ab. Vorübergehendes Anheben bedeutet Zufriedenheit.
Gefieder schütteln: Bedeutet körperliche oder seelische Entspannung.
Gefiederkraulen: Er betreibt Körperpflege, bei der er auch einzelne Federn durch den Schnabel zieht. Geschieht das aber oft,dann können Milben die Ursache sein. In diesem Fall zur Vorbeugung soll man den Käfig regelmäßig mit "Milbentod" behandeln.
In die Luft beißen: Ist der Vogel dabei schlank, hat er Schmerzen, oder er ist ängstlich.
Schnabel aufreißen: Wenn er dabei gut zuwege ist, bedeutet das "gemütliches Gähnen".
Kurzatmigkeit: Entweder, der Vogel ist zu fett, oder es liegt eine krankhafte Vergrößerung der Schilddrüse vor.